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In den 15 Spielen unter Kohfeldt holte Werder aus sechs Siegen und vier Remis insgesamt 22 Punkte und schoss 21 Tore. In einer Tabelle für diesen Zeitraum liegt Bremen auf Rang 6 und hat acht Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.  

„Mir wäre lieber, wir wären die schlechteste Truppe der Welt und würden 1:0 gewinnen.“

Wir tippen daher, dass der Favre-Elf in Bremen kein Sieg, sondern nur ein Remis gelingt!

Nach einer bereits äußerst bescheidenen ersten Saisonhälfte spitzte sich die Situation bei den zwei Rivalen in den ersten Wochen des neuen Jahres nochmals weiter zu: In der Rückrundentabelle wird das Duo punktgleich mit Darmstadt auf den hintersten drei Tabellenplätzen geführt.

Angesichts dieser Entwicklung ist es umso betrüblicher, dass es die Mannschaft abermals versäumte, halbwegs überzeugende Eigenwerbung zu betreiben: Das spielerische Niveau gegen den FC Ingolstadt wurde allenfalls dem traurigen Tabellenplatz der Gäste gerecht.

Wobei das Problem wohl weniger auf die Neuzugänge zurückzuführen ist, denen man durchaus noch etwas Eingewöhnungszeit gönnen darf, als auf die Tatsache, dass nach dem Abgang von Kapitän Lars Stindl Hannover schlichtweg ein Spielmacher fehlt. Daneben haben auch Rechtsaußen Leonardo Bittencourt (Köln) sowie Stürmer Jimmy Briand (Guingamp) der Frontzeck-Elf den Rücken gekehrt.  

Nach elf Spieltagen rangiert die Truppe von André Breitenreiter mit 18 Punkten auf Platz sechs und würde damit von der Zweitklassigkeit in den Europapokal durchmarschieren.

Nur gegen den FC Bayern stellt sich die Statistik noch schlechter dar (0.83 Treffer pro Spiel). Entsprechend schwach präsentiert sich auch die Heimbilanz.

Neo-Trainer Florian Kohfeldt ließ seine Mannschaft bei RasenBallsport Leipzig defensiver auftreten als zuletzt gegen Eintracht Frankfurt und Hannover. Hinten sollte eine Fünferkette dicht machen, die Viererreihe davor sollte unter anderem verhindern, dass die Leipziger ihr Spiel über das Zentrum aufbauen können.

Dies liegt schon allein darin begründet, dass Markus Weinzierl im Gegensatz zu Lucien Favre gar nicht daran denkt, seinen Posten freiwillig zu räumen: Von einem unvorbelasteten Motivator können die Königsblauen im anstehenden Heimspiel deshalb nicht profitieren.

 23.07. 1899 Hoffenheim — Besiktas Istanbul (neutraler Platz) 0:0 abgebrochen wegen Unwetter  

Mit Blick auf den Spielerkader sehen die VfB-Verantwortlichen um Sportvorstand Robin Dutt dagegen sehr wohl Handlungsbedarf. Deshalb wird aktuell sowohl für die Innenverteidigung als auch für die Offensive nach Verstärkungen gefahndet.

„Ein Spiel reicht nicht, um die Derby-Niederlage vergessen zu machen. Wir müssen die Serie jetzt noch gut zu Ende bekommen.“

Vor allem der jüngste 2:1-Erfolg gegen den FC Augsburg war gleich aus mehrerlei Hinsicht von großer Bedeutung: Einerseits, weil es sich bei den Fuggerstädtern um einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf handelt, andererseits, weil Hoffenheim nun die notwendige psychische Reife bewies, die für einen Klassenerhalt vonnöten ist.

– Auch Hakan Calhanoglu wartet mittlerweile schon seit etlichen Wochen vergeblich auf einen Höhenflug. Am Sonntag wird von dem türkischen Nationalspieler nun auf Schalke nach der Startbahn gesucht.

 „Wenn man so lange ohne Tor ist, macht man sich als Stürmer schon verrückt.“ Der Youngster hat also eine lange Leidenszeit hinter sich. Noch am vierten Spieltag gehörte er nicht einmal zum Kader der Schwaben.  

Die Vorzeichen für den nächsten Dreipunkter könnten damit kaum besser sein, vor allem, da Baum auf seinen stärksten Kader zurückgreifen kann. Im Gegensatz zu den Stuttgartern haben die Augsburger keine verletzen Spieler zu beklagen.

Trotz aller Euphorie weiß Trainer Kohfeldt auch um die Schwächen seiner Mannschaft Bescheid: “Die bisherigen Partien haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind, aber auch, woran wir noch arbeiten müssen.”

Der VfB Stuttgart kassierte in der vorigen Saison zu Hause die wenigsten Gegentore von allen Bundesligisten (9)

Als motivierend könnte sich an dieser Stelle der Blick zurück auf das letzte Aufeinandertreffen im Weserstadion erweisen. Damals, am 2Oktober des Vorjahres, setzten sich die Kölner knapp mit 1:0 durch. Ein Ergebnis, welches der „Effzeh“ am Wochenende dankend annehmen würde.

 Weil der von uns prognostizierte Auswärtssieg somit schmeichelhafte Züge trägt, dürfte am Ende ein knappes Ergebnis auf der Anzeigetafel stehen: Ergänzend bietet sich deshalb bei der Handicapwette ein Tipp darauf an, dass die Elf von Alexander Nouri mit exakt einem Tor Vorsprung gewinnt (Handicap 1:0 – Tipp X).  

Während die die Elf von Ralph Hasenhüttl im Zuge der Doppelbelastung einmal mehr den erforderlichen Fokus zu verlieren droht, können sich die Stuttgarter am Sonntagnachmittag abermals auf die weithin bekannte Stärke vor der eigenen Anhängerschaft berufen.

Stuttgart hat von den bisherigen vier Liga-Auswärtspartien dieser Saison keine gewonnen und aus diesen nur ein Unentschieden geholt.

Hatte es in den im Februar und März absolvierten sieben Partien lediglich zu zwei Erfolgserlebnissen gereicht, wurde mittlerweile klargestellt, dass diese kleine Durststrecke noch lange nicht das Ende des ostdeutschen Fußball-Wunders bedeutete.

Der Direktvergleich zwischen dem VfL und Kiel ist mit jeweils zwei Siegen und einem Unentschieden zwar ausgeglichen, aber mit großer Vorsicht zu genießen. Denn das letzte Aufeinandertreffen zwischen den Störchen und den Wölfen fand 2009 in aller Freundschaft statt. Der VfL setzte sich mit 2:1 durch.

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